Sie haben keine Banner, keine Namen und keine Stimme – und doch wissen sie, was in den Straßen geschieht. Das Netz der Warmen Hand ist kein Bund, keine Gilde und keine Organisation im klassischen Sinne. Es ist ein Geflecht aus Hunger, Gerüchten und Gelegenheiten – genutzt von Herrschern, gefürchtet von Wachen und missbraucht von jenen, die Macht im Verborgenen suchen.
Nach dem Großen Krieg suchten einige Städte neue Wege, um Ordnung, Handel und Versorgung zu sichern. Der Städtebund entstand aus vorsichtigen Absprachen, Erfahrungsaustausch – und dem Wunsch nach Stabilität. Unauffällig, ruhig und ohne Machtanspruch wirkt er bis heute im Hintergrund Brickanias.
Handel ist in Brickania kein Automatismus, sondern Strategie, Risiko und Politik. Karawanen, Vertrauen und wirtschaftliche Abhängigkeiten prägen die Machtverhältnisse der Reiche – oft stärker als offene Kriege.
Sie nennen sich die Briganten der Grenzpfade. Keine Armee, keine Söldner, keine Gilde im klassischen Sinn – sondern das Echo eines zerbrochenen Reiches. In den Randgebieten Brickanias kontrollieren sie alte Wege, Burgruinen und Übergänge und erinnern daran, dass vergangene Kriege selten wirklich enden.
Gilden, Organisationen und Orden prägen die Welt von Brickania weit mehr als Schlachten allein. In diesem Überblick erfährst du, welche Gruppierungen bereits existieren, wie sie eingeordnet sind – und welche Gilden bis zum Spielstart noch veröffentlicht und ausgearbeitet werden. Ein erster Blick hinter die Kulissen eines lebendigen Systems aus Macht, Wissen, Handel, Krieg und Schatten.
Die Schwarze Elster ist eine junge, aber weitverbreitete Diebesgilde in Brickania. Entstanden aus einer Kinderbande des vierten Zeitalters, geprägt von Verlust, Verrat und Flucht, entwickelte sie sich nach dem großen Krieg zu einer eigenständigen Macht der Unterwelt. Anders als klassische Diebesgilden nimmt sie gezielt Kinder, Kranke und Menschen mit Einschränkungen auf und misst Rang nicht an Alter oder Herkunft, sondern an Erfahrung und Können. Ihre Nester reichen heute in nahezu alle bekannten Städte Brickanias, ihre Waren finden ihren Weg über Schattenbasar, Scherbenhändler und andere Hehler – und ihr Name taucht meist erst auf, wenn etwas bereits verschwunden ist.
Manche Texte entstehen nicht aus Planung, sondern aus einem Moment heraus. Die Ballade vom Schatten-König ist ein stiller Rückblick auf Macht, Verantwortung und die Angst, am Ende vergessen zu werden – erzählt aus der Welt Brickania, aber näher an der Realität, als es auf den ersten Blick scheint.
Brickania folgt keiner historischen Vorlage und keinem klassischen Spieldesign. Asynchronität, Unfairness und Konsequenzen sind keine Fehler – sie sind der Motor einer lebendigen Welt, die erlebt werden will, nicht gewonnen.
Die Blauen Magier sind keine klassische Gilde. Sie wirken im Verborgenen, beraten Könige, verkaufen Magie – und ziehen doch ihre eigenen Grenzen. Zwischen Wissen, Einfluss und Kontrolle stehen sie im Schatten einer Welt, in der Blutmagie wieder an Macht gewinnt.
Magie ist in Brickania mächtig, aber niemals selbstverständlich. Erfahre, wie Magie und Zauber Königreich, Herrschaftsgebiete, Karte und Schlacht beeinflussen und warum jeder Einsatz echte Konsequenzen hat.

