Wenn das Gelände mitspielt: Neue Tests für die Schlachtfelder von Brickania
Für die Schlachtfelder von Brickania: Krieg um die Krone entstehen neue Geländeteile. Kleine Büsche, Sträucher und Hindernisse zeigen dabei, dass Gelände später weit mehr sein soll als bloße Dekoration.
In den letzten Tagen und Wochen sind wieder einige kleine Geländeteile für die Schlachtfelder von Brickania: Krieg um die Krone entstanden. Auf den ersten Blick geht es dabei vielleicht nur um Büsche, Sträucher, Felsen oder kleine Hindernisse – doch genau diese unscheinbaren Elemente werden später darüber entscheiden, wie sich ein Regiment bewegt, wo es Schutz findet und welche Wege auf dem Schlachtfeld plötzlich riskant werden.
Denn Gelände ist in Brickania nicht nur Dekoration.
Natürlich sollen die Schlachtfelder gut aussehen. Sie sollen nach einer lebendigen Welt wirken, nach Wegen, Hügeln, Wäldern, Feldern, kleinen Hindernissen und gefährlichen Engstellen. Aber gleichzeitig müssen diese Geländeteile auch spielbar bleiben. Eine schöne Landschaft nützt wenig, wenn Regimenter nicht ordentlich stehen können oder das Spielfeld am Ende mehr Diorama als Schlachtfeld ist.
Genau an diesem Punkt wird es spannend.
Kleine Hindernisse, große Wirkung
Aktuell teste ich unter anderem kleinere Geländeteile wie Büsche, Sträucher und dichtes Buschwerk. Solche Elemente wirken auf den ersten Blick harmlos, können aber auf einem Schlachtfeld eine wichtige Rolle spielen.
Ein offenes Feld ist schnell durchquert. Ein Wald ist offensichtlich ein großes Hindernis. Aber dazwischen gibt es viele Abstufungen: niedriges Strauchwerk, dichter Bewuchs, Hecken, Gestrüpp, kleine Felsgruppen oder verwachsene Randbereiche.
Gerade diese Zwischenformen machen ein Schlachtfeld interessant. Sie blockieren nicht gleich alles, aber sie verändern Wege, Sichtlinien und Entscheidungen. Ein Regiment marschiert vielleicht nicht mehr einfach geradeaus, sondern muss abwägen, ob es einen Umweg nimmt, Schutz sucht oder sich durch schwieriges Gelände bewegt.
Solche Entscheidungen sollen später ein wichtiger Teil der Schlachten in Brickania werden.


Unberührt oder bereits durchquert?
Besonders interessant sind Geländeteile, die unterschiedliche Zustände darstellen können. Ein dichtes Buschwerk kann zum Beispiel unberührt wirken: hoch, verwachsen, sperrig und schwer zugänglich. Wird es später von Einheiten durchquert, kann eine zweite Variante zeigen, dass dort bereits Bewegung stattgefunden hat.
Das Gelände erzählt dann mit.
Ein Feld ist nicht einfach nur ein Feld. Es verändert sich. Man sieht, wo sich Truppen bewegt haben, wo etwas niedergetreten wurde oder wo eine Formation das Gelände bereits aufgebrochen hat.
Solche sichtbaren Zustände sind für mich ein wichtiger Teil der Atmosphäre. Brickania soll nicht nur aus schönen Bildern bestehen, sondern aus einer Welt, in der Handlungen Spuren hinterlassen.


Zwischen Optik und Spielbarkeit
Beim Bau solcher Module gibt es allerdings eine wichtige Grenze: Sie müssen spielbar bleiben.
Die Regimenter in BrikCore werden nicht lose über das Schlachtfeld geschoben, sondern stehen auf eigenen Basen. Dadurch braucht jedes Geländefeld genug ebene Flächen, damit Figuren und Einheiten sauber platziert werden können. Zu viele Details, zu viele Höhenunterschiede oder zu unruhige Oberflächen sehen im Nahbild vielleicht schön aus, können im Spiel aber schnell störend werden.
Auch bei den Farben ist Zurückhaltung wichtig. Ein einzelnes Modul darf nicht zu fleckig wirken, vor allem dann nicht, wenn später mehrere Felder nebeneinanderliegen. Die Geländeteile sollen miteinander harmonieren, ohne dass ein Schlachtfeld plötzlich wie ein wilder Wechsel aus Wüste, Eisfeld, Sumpf und Wald aussieht.
Die Kunst liegt also darin, jedes Modul klar erkennbar zu machen, ohne die gemeinsame Landschaft zu zerstören.
BrikCore als gemeinsamer Regelkern
Diese Geländetests entstehen natürlich auch mit Blick auf das kommende Regelwerk BrikCore. BrikCore soll langfristig als gemeinsamer spielerischer Kern für Klemmbaustein-Schlachten dienen – nicht nur für Brickania: Krieg um die Krone, sondern auch für andere Schauplätze und Szenarien.
Dabei geht es mir nicht darum, jede Regel schon jetzt festzuschreiben oder zu veröffentlichen. Vielmehr teste ich gerade, wie Gelände auf dem Spielfeld wirken kann, ohne das Spiel unnötig zu überladen. Ein Geländeteil soll auf den ersten Blick verständlich bleiben, aber trotzdem eine spielerische Bedeutung haben.
Ein Busch ist dann eben nicht nur ein Busch.
Er kann eine Bewegung beeinflussen, eine Formation stören, Schutz bieten oder dafür sorgen, dass ein scheinbar einfacher Rückzugsweg plötzlich unangenehm wird.
Mehr über BrikCore erfahren
Auf der neuen BrikCore-Unterseite findest Du die zentrale Übersicht zum gemeinsamen Schlachtsystem hinter Brickania, Brikido und weiteren freien Szenarien.
Dort geht es um die Grundidee des Systems, das Hexfeld-Prinzip, Regimenter, Taktikkarten, den Kommandostab, Gelände, Siegbedingungen und den offenen Baukasten-Charakter von BrikCore.
Auch Brikido entsteht bereits mit
Neben den klassischen Schlachtfeldern von Brickania entstehen derzeit auch erste Geländeteile für Brikido. Das hilft mir dabei, BrikCore nicht nur aus einer einzigen Perspektive zu denken, sondern als Regelwerk für unterschiedliche Klemmbaustein-Schlachten zu entwickeln – vom mittelalterlich-fantastischen Krieg um die Krone bis hin zu anderen Schauplätzen und Armeen.
Gerade dadurch zeigt sich, welche Geländeregeln allgemein funktionieren und welche eher zu bestimmten Welten oder Szenarien passen. Ein Wald in Brickania, ein Bambusfeld in Brikido oder ein dichter Busch am Rand eines Schlachtfelds können spielerisch verwandt sein, müssen aber optisch und atmosphärisch unterschiedlich wirken.
Das macht die Entwicklung aufwendiger, aber auch deutlich spannender.
Brikido entdecken
Brikido zeigt, wie BrikCore auch außerhalb der Hauptwelt von Brickania funktionieren kann.
Das Asia-Fantasy-Setting nutzt denselben gemeinsamen Regelkern, setzt aber auf eine andere Atmosphäre: Samurai, Disziplin, Taktik, Feuerwaffen, Reiterei und eigene Schlachtfelder.
👉 Damit ist Brikido nicht nur ein eigenes Setting, sondern auch ein wichtiges Testfeld für BrikCore.
Ein weiterer Schritt zum spielbaren Schlachtfeld
Noch ist vieles im Test. Manche Module werden nach dem ersten Bau noch verändert, andere Varianten kommen hinzu, und nicht jede Idee wird am Ende genau so im Regelwerk landen. Aber genau diese Tests sind wichtig, damit die Schlachtfelder später nicht nur gut aussehen, sondern sich auch gut spielen.
Denn am Ende soll Brickania nicht aus starren Dioramen bestehen, sondern aus lebendigen Schlachtfeldern.
Gelände soll Wege öffnen oder versperren, Schutz bieten, Risiken erzeugen und Entscheidungen erzwingen. Manchmal reicht dafür schon ein kleiner Busch, der im falschen Moment genau am richtigen Ort steht.
Und genau daran arbeite ich gerade weiter.
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