Alte Karten, widersprüchliche Wahrheiten und verlorene Wege: Die Kartographen von Brickania sind weit mehr als bloße Kartenzeichner. Zwischen Wissen, Macht und Unsicherheit prägen sie im vierten Zeitalter erneut das Schicksal des Reiches – und entscheiden, was entdeckt wird … und was verloren bleibt.
Sie leben abseits der Städte, im Schatten uralter Wälder – gefürchtet, geduldet und missverstanden. Die Waldläufer von Tir’Ael wahren das Gleichgewicht Brickanias seit Zeitaltern, doch nach dem Großen Krieg gerät selbst ihr innerer Zusammenhalt ins Wanken. Wer sind „die Grünen“ wirklich – und wie groß ist ihre Macht?
Die Schwarze Elster ist eine junge, aber weitverbreitete Diebesgilde in Brickania. Entstanden aus einer Kinderbande des vierten Zeitalters, geprägt von Verlust, Verrat und Flucht, entwickelte sie sich nach dem großen Krieg zu einer eigenständigen Macht der Unterwelt. Anders als klassische Diebesgilden nimmt sie gezielt Kinder, Kranke und Menschen mit Einschränkungen auf und misst Rang nicht an Alter oder Herkunft, sondern an Erfahrung und Können. Ihre Nester reichen heute in nahezu alle bekannten Städte Brickanias, ihre Waren finden ihren Weg über Schattenbasar, Scherbenhändler und andere Hehler – und ihr Name taucht meist erst auf, wenn etwas bereits verschwunden ist.
Die Handelsgesellschaft Brickanias ist das wirtschaftliche Rückgrat des Reiches. Von belebten Marktplätzen bis zu fernen Karawanenrouten lenkt sie den Fluss von Waren, Gold und Informationen. Wer mit ihr handelt, stärkt seine Städte und Armeen – wer sie ignoriert, riskiert Hunger, Chaos und wachsende Schwarzmarktpreise.
Die Chronisten von Brickania bewahren das Gedächtnis des Kontinents. Wo Geschichte geschrieben wird, sind sie bereits vor Ort: leise, aufmerksam und unbeeinflusst von Macht. Sie halten fest, was geschieht – und geben es dem Volk zurück.

