Gerüchte aus Brickania: Das Schweigen von Dornwacht
Hoch oben in den grauen Höhen der Grenzberge liegt das abgelegene Kloster Dornwacht. Ein Ort, der über viele Jahre hinweg als ruhig, abgeschieden und unauffällig galt.
Doch genau das scheint sich geändert zu haben.
Reisende berichten, dass das Kloster seine Tore seit einiger Zeit konsequent geschlossen hält. Händler, die sonst regelmäßig mit Vorräten handelten, wurden abgewiesen. Selbst Boten aus den umliegenden Siedlungen sollen keinen Einlass mehr erhalten haben.
In den Nächten jedoch soll sich ein anderes Bild zeigen.
Mehrere Augenzeugen sprechen von leisen Gesängen, die aus dem Inneren des Klosters dringen. Keine klaren Worte, eher ein gleichmäßiges, fast mechanisches Murmeln – stundenlang, ohne Unterbrechung.
Ein Hirte, der sein Vieh in den Hängen unterhalb des Klosters hütete, berichtete zudem von einem seltsamen Anblick:
„Die Fenster waren dunkel… aber ich schwöre, ich habe Schatten gesehen, die sich darin bewegt haben.“
Besonders beunruhigend ist, dass seit einigen Wochen keiner der Mönche mehr außerhalb der Mauern gesehen wurde.
Was in Dornwacht vor sich geht, bleibt unklar.
Doch die Stille, die tagsüber über dem Kloster liegt, wirkt schwerer als jede Predigt.
🔮 Ausblick
Ob es sich um eine strengere Abschottung, ein inneres Ritual oder etwas völlig anderes handelt, kann derzeit niemand mit Sicherheit sagen.
Einige Stimmen fordern bereits, das Kloster genauer zu untersuchen – andere raten dringend davon ab.
Denn wenn selbst Orte des Glaubens beginnen, sich von der Außenwelt abzuwenden…
stellt sich nicht mehr die Frage, was sie schützen.
Sondern vor wem.
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