đ” Ballade von Brickania – Ein Lied vom Krieg um die Krone
Ballade von Brickania â Hört, ihr Herren, hört, ihr Frauen!
Manche Geschichten werden nicht nur auf Schlachtfeldern geschrieben. Manche wandern von Feuerstelle zu Feuerstelle, von Burgsaal zu Taverne, von einem Becher zum nĂ€chsten… bis sie irgendwann zu Liedern werden.
Die âBallade von Brickaniaâ ist genau so ein Lied: eine gesungene Erinnerung an den aufziehenden Krieg um die Krone, an gebrochene Eide, alte Banner, stolze Ritter und jene einfachen Stimmen, die in den Chroniken oft vergessen werden.
Der Song greift die AtmosphĂ€re von Brickania auf, ohne dabei nur dĂŒster oder schwer zu sein. Er klingt wie ein Lied, das ein fahrender Barde in einer vollen Taverne anstimmt: mit Laute, Flöte, klatschenden HĂ€nden, stampfenden FĂŒĂen und einem Publikum, das lĂ€ngst weiĂ, dass jede groĂe Geschichte irgendwo mit einem Lied beginnt.
Zwischen TavernenwĂ€rme und KriegsgeflĂŒster erzĂ€hlt die Ballade von einem Land, in dem die Krone mehr ist als nur Gold und Macht. Sie ist Symbol, Versprechen, Streitpunkt… und vielleicht auch der Grund, warum Freunde zu Feinden werden und Helden manchmal erst viel zu spĂ€t erkennen, welchen Preis Ruhm und Ehre wirklich haben.
Hier nun die Lyrik zur Ballade von Brickania.
Lyrik
Hört, ihr Herren, hört, ihr Frauen,
legt die Becher leisâ zur Ruh,
denn der Wind trÀgt alte Namen
durch das Tal von Brickania zu.
Wo einst goldâne Banner wehten,
wo die Krone Frieden schwor,
stieg aus Schatten, Blut und Ehre
bald ein dunkler Krieg empor.
Auf den Mauern alter Burgen
stand der Mond wie kalter Stahl,
und die Raben zogen Kreise
ĂŒber Feld und Königssaal.
BrĂŒder wurden schnell zu Feinden,
Eide brachen ĂŒber Nacht,
und manch Ritter ritt gen Morgen,
doch kam heim nur seine Wacht.
O Brickania, Land der Krone,
Land von Feuer, Stein und Schwur,
wer wird herrschen, wer wird fallen,
wer bleibt Staub auf alter Flur?
O Brickania, singt die Namen,
die der Krieg im Sturm verschlang,
denn die Krone ruft nach Treue,
doch sie zahlt mit Blut und Klang.
Löwen brĂŒllten auf den Höhen,
Drachen zogen durch den Rauch,
Schilde barsten, Schwerter sangen,
und die Erde bebte auch.
Aus den SĂŒmpfen kamen Stimmen,
aus den WĂ€ldern kalter Hohn,
jeder Stamm und jede Fahne
forderte den alten Thron.
Mancher kĂ€mpfte fĂŒr die Ehre,
mancher nur fĂŒr Gold und Land,
mancher fĂŒr verlorâne Liebe,
mancher, weil er nichts mehr fand.
Doch der Barde sah die TrÀnen,
hinter Helmen, hart und schwer,
denn wer Kriege Kronen nennt,
kennt den Preis der Krone nicht mehr.
O Brickania, Land der Krone,
Land von Feuer, Stein und Schwur,
wer wird herrschen, wer wird fallen,
wer bleibt Staub auf alter Flur?
O Brickania, singt die Namen,
die der Krieg im Sturm verschlang,
denn die Krone ruft nach Treue,
doch sie zahlt mit Blut und Klang.
Und wenn nachts die Feuer sterben,
wenn der letzte Schild zerbricht,
fragt der Wind die stillen Felder:
âWar die Krone all das wert?â
Keine Antwort kommt vom Throne,
nur ein Echo, fern und leer,
denn aus Gold wird keine Gnade,
und aus Macht kein Frieden mehr.
Doch in Hallen, lÀngst zerfallen,
flackert noch ein kleines Licht,
denn solang ein Lied gesungen,
stirbt die alte Wahrheit nicht.
Nicht der StÀrkste wird bestehen,
nicht der Reichste bleibt bestehân,
nur wer Treue wahrt im Dunkel,
wird den Morgen wiedersehân.
O Brickania, Land der Krone,
Land von Feuer, Stein und Schwur,
aus den TrĂŒmmern deiner Reiche
wÀchst vielleicht die Zukunft nur.
O Brickania, hör die Lieder,
die ein alter Barde sang,
denn die Krone mag zerbrechen,
doch dein Name bleibt im Klang.
So hebt die Becher, senkt die Klingen,
denkt an jene, die nicht hier,
denn der Krieg um Brickanias Krone
lebt noch lang in Liedern hier.
Persönliche Anmerkung zum Abschluss
Solche kleinen Experimente gehören fĂŒr mich inzwischen fest zu Brickania dazu. Denn Brickania soll nicht nur aus Regeln, Figuren, Fraktionen und Schlachten bestehen, sondern sich nach und nach wie eine eigene Welt anfĂŒhlen… mit Geschichten, GerĂŒchten, Bildern, Liedern und all den kleinen Dingen, die AtmosphĂ€re schaffen.
Die âBallade von Brickaniaâ ist daher kein offizielles Kapitel der Chronik, sondern eher ein Lied aus einer Taverne am Wegesrand. Vielleicht nicht ganz zuverlĂ€ssig, vielleicht ein wenig ausgeschmĂŒckt,… aber genau so entstehen in Brickania Legenden.
Randnotiz
Meilensteine in Brickania und meine vorlÀufigen Etappenziele.
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