Die Erzgesellschaft
Die Erzgesellschaft ist eine der zentralen Ressourcenorganisationen der Menschenreiche in Brickania. Sie kontrolliert den Abbau, die Sicherung und den Transport von Erzen und Metallen – Rohstoffe, die für Krieg, Handwerk und Wiederaufbau unverzichtbar sind.
Im Gegensatz zur offen agierenden Kronforst arbeitet die Erzgesellschaft meist im Verborgenen.
Ihre Macht zeigt sich nicht an der Oberfläche – sondern in der Tiefe.
Entstehung & Aufstieg (3. Zeitalter)
Die Ursprünge der Erzgesellschaft liegen in den ersten organisierten Bergbaubetrieben des späten 3. Zeitalters.
Was als lokale Zusammenschlüsse von Minenarbeitern begann, entwickelte sich schnell zu einer strukturierten Organisation, die:
- Erzvorkommen kartierte
- Minen systematisch erschloss
- Transportwege sicherte
- Fördermengen koordinierte
Mit wachsender Nachfrage nach Metall gewann die Erzgesellschaft zunehmend an Einfluss – besonders bei Fürsten und Städten.
Der Große Krieg
Während des Großen Krieges wurde die Erzgesellschaft zu einer der wichtigsten Stützen der Kriegsführung.
Ihre Aufgaben umfassten:
- Versorgung mit Eisen und Metallen
- Sicherung strategischer Minen
- Aufbau neuer Förderstätten unter Zeitdruck
Doch der Krieg forderte seinen Preis:
- viele Minen wurden übernutzt oder zerstört
- Schächte stürzten ein
- ganze Abbauregionen gingen verloren
Der Drachenflug & die Folgen
Der Drachenflug veränderte die Arbeit der Erzgesellschaft nachhaltig.
Einstürzende Stollen, verbrannte Landschaften und unberechenbare Bedingungen führten dazu, dass viele Minen aufgegeben werden mussten.
Zudem berichten Arbeiter von:
- seltsamen Geräuschen in verlassenen Schächten
- veränderten Gesteinsschichten
- unerklärlichen Vorkommnissen in großer Tiefe
Offiziell werden diese Berichte nicht kommentiert.
Zustand im 4. Zeitalter
Im Gegensatz zur Kronforst blieb die Erzgesellschaft größtenteils strukturiert – wenn auch geschwächt.
Viele Minen operieren weiterhin unter ihrem Namen, jedoch:
- mit reduzierter Kontrolle
- wachsender Konkurrenz
- und zunehmenden internen Spannungen
Neue Vorkommen sind schwer zu erschließen, während alte Ressourcen erschöpft sind.
Politischer Einfluss
Die Erzgesellschaft besitzt eine stille, aber enorme Macht.
Denn:
Ohne Erz kein Stahl. Ohne Stahl kein Reich.
Sie steht in enger Verbindung zu:
- Fürstenhäusern
- dem Städtebund
- militärischen Strukturen
- großen Werkstätten und Zünften
Viele Entscheidungen werden nicht öffentlich getroffen – aber ihre Auswirkungen sind überall spürbar.
Verhältnis zu anderen Organisationen
- Gemeinschaft der Zünfte → enge Verbindung über Verarbeitung und Handwerk
- Händlerbund → Transport und Handel von Metallen
- W.I.M – Wissen ist Macht → Interesse an geologischen und alten Strukturen
- Städtebund → strategische Zusammenarbeit beim Wiederaufbau
- Kronforst → indirekte Partnerschaft (Holz für Stollen und Transporte)
- Der Schwarze Fang → mögliche Kontakte in schwer zugänglichen Gebiete
Gerüchte
- ⛏️ Schächte ohne Grund – Minen, die tiefer gehen, als sie müssten
- 🌑 Geräusche aus der Tiefe – Klopfen, obwohl niemand arbeitet
- 🪨 Erz mit seltsamen Eigenschaften – ungewöhnlich hart, ungewöhnlich kalt
- ⚒️ Verschwundene Arbeiter – ohne Spuren in alten Stollen
- 📜 Verbotene Karten – Bereiche, die nicht dokumentiert werden
- 🧱 Alte Bauwerke unter der Erde – nicht von Menschen geschaffen
- 🐉 Spuren des Drachenflugs – tiefer als gedacht
- ⚔️ Konflikte mit Zwergen – die nie offiziell wurden
Verhältnis zu anderen Völkern
Besonders angespannt ist das Verhältnis zu:
👉 Zwergen
Viele alte Minen und unterirdische Anlagen liegen in Gebieten, die einst von Zwergen kontrolliert wurden.
Konflikte entstehen durch:
- Anspruch auf alte Stollen
- unterschiedliche Abbaumethoden
- Respektlosigkeit gegenüber alten Strukturen
Einige Zwerge betrachten die Erzgesellschaft als:
„Plünderer der Tiefen“

Arbeitsweise & Schattenseiten
Offiziell:
- strukturierter Bergbau
- kontrollierte Förderung
- sichere Arbeitsbedingungen
Inoffiziell:
- riskante Tiefenbohrungen
- Nutzung alter, instabiler Stollen
- Einsatz schlecht geschützter Arbeiter
- Verschweigen von Vorfällen
Einige Minen gelten als „zu wichtig“, um geschlossen zu werden – egal wie gefährlich sie sind.
Die vier Anwärter auf die Führung
Daren Kroll
Ein strategischer Planer, der die Erzgesellschaft wieder zentralisieren will. Unterstützt von Städten und Militär.
Ulrik Marn
Ein erfahrener Minenleiter, der für Stabilität und Sicherheit steht. Beliebt bei Arbeitern, aber politisch schwächer.
Varek Thun
Ein kompromissloser Förderer neuer Minen – auch in gefährlichen Regionen. Seine Methoden sind umstritten.
Selvin Oras
Ein ruhiger, berechnender Netzwerker mit Verbindungen zu Händlern und inoffiziellen Kreisen.
Fazit
Die Erzgesellschaft ist keine Organisation der Oberfläche.
Sie arbeitet im Verborgenen,
denkt in Schichten und Tiefen
und bewegt sich an Grenzen, die andere nicht einmal sehen.
Was sie ans Licht bringt,
war nicht immer dafür bestimmt, gefunden zu werden.
Gilden & Organisationen
Gilden & Organisationen sind die unsichtbaren Kräfte hinter den offenen Konflikten von Krieg um die Krone. Sie lenken Handelsströme, verbreiten Wissen oder Gerüchte – und beeinflussen Entscheidungen, lange bevor Schwerter gezogen werden.
Ob im Verborgenen oder offen agierend: Gilden können entstehen, wachsen, zerfallen oder verschwinden. Ihre Netzwerke eröffnen besondere Spielaktionen, strategische Vorteile und neue Wege, den Verlauf der Kampagne zu verändern – oft subtil, manchmal entscheidend.
Nicht jede Macht trägt eine Krone.
Es gibt zahlreiche Gilden & Organisationen, während des Spiels können neue entstehen, als auch bereits vorhandene wieder verschwinden. Die Gründe sind vielfältig ;-)
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