Die Große Wohlfahrt ist keine Gilde, kein Orden und keine politische Macht – und dennoch aus dem Vierten Zeitalter Brickanias nicht mehr wegzudenken. Entstanden aus Elend, Krieg und dem Ascheregen, kümmert sie sich um jene, die sonst übersehen werden: Heimatlose, Verwundete, Hungernde und Gestrandete. Doch Hilfe schafft Abhängigkeit, Organisation erzeugt Einfluss und Stabilität hat ihren Preis. Zwischen Suppenküchen, Arbeitsvergabe und stiller Koordination wächst eine Macht, die niemand offen kontrolliert – und die dennoch über das Schicksal ganzer Städte mitentscheidet.

